25 Millionen Gratis-Korane für Deutschland und Österreich
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03 Feb 2012
Die ersten 20.000 Exemplare kamen frisch von der Druckerei und warten auf die Verteilung, Millionen sollen noch folgen. Denn das Ziel der Aktion ist es, innerhalb eines Jahres 25 Millionen (!) nicht-muslimische Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer kostenlosen Koran-Übersetzung zu beglücken.
Ibrahim Abou-Nagie zählt laut deutschem Verfassungsschutz zu den radikalen Islamisten, die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen öffentlicher Anstiftung zu Straftaten (§111 StGB) und Störung des religiösen Friedens (§166 StGB). Abou-Nagie gehört der salafitischen Richtung des Islams an: Das islamische Rechtssystem, die Scharia, erklärt er für über weltlichen Gesetzen stehend. Auf Homosexualität steht für Abou-Nagie die Todesstrafe: "Das sind Allahs Gesetze." Ebenso übrigens auf Ehebruch: "Wenn jemand verheiratet ist und Unzucht begeht, der muss gesteinigt werden", denn auch das wären Allahs Gesetze. Jeder Muslim wisse zudem, "dass die Christen und die Juden Gefahr sind. Und wenn diese den Islam nicht annehmen, gehen sie für alle Ewigkeit in die Hölle".
Abou-Nagie verherrlicht zudem den Märtyrertod im 'Heiligen Krieg': "Möge Allah uns alle als Märtyrer sterben lassen." Weitere als radikal eingestufte Hassprediger wie Abdul Latif oder Pierre Vogel sollen zu seinen Freunden zählen.
Nun hat er einem weiteren Schlag gegen die 'Kuffar' (Nicht-Muslime) vorbereitet: 25 Millionen (!) Exemplare einer deutschen Übersetzung des Korans sollen an Kuffar-Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz verteilt werden. Zudem werden in fast allen Städten Deutschlands Infostände eingerichtet, die diese Gratis-Exemplare - mit blauen Einband - verteilen sollen. Auch in Wien gab es diese Infostände bereits (siehe unser Bild).
Die roten Exemplare müssen hingegen verkauft werden, denn der Erlös aus diesem Verkauf dient zur Finanzierung der Transportkosten für die Versendung der blauen Exemplare durch die deutsche Post. Die Druckkosten der ersten 20.000 Bücher selbst wurden durch ein türkisches Geschwisterpaar finanziert, weshalb ihnen 'Allah die höchste Stufe des Paradieses geben möge'. Wenn dadurch 20.000 Menschen den Islam annehmen würden: 'Allah weiß, welchen Lohn sie bekommen werden am jüngsten Tag'.
Am vergangenen Wochenende war Ibrahim Abou-Nagie übrigens in Wien und hielt sich in einer Moschee im zweiten Wiener Gemeindebezirk auf. Ziel des Besuches war vermutlich, weitere Sponsoren für die restlichen Ausgaben des 'blauen Korans' zu finden und die Verteilaktionen in Wien zu koordinieren. Die Wiener Politiker schien das nicht zu stören - sie waren offenbar zusehr mit dem WKR-Ball beschäftigt...







